Die Moschee wurde für die Zünfte der unverheirateten Handwerker und jungen Ladengehilfen der Stadt errichtet, die zugleich als Wächter des Basars dienten, und ist nach ihnen benannt. Früher war sie als Sylejman-Pascha-Moschee bekannt. In der kommunistischen Zeit, als Religion verboten war, wurde ihr Portikus als Laden genutzt.
Ihr auffälligstes Merkmal ist die Bemalung: Die Moschee ist innen wie außen mit Wandmalereien geschmückt, die für ihre hohe künstlerische Qualität bewundert werden. Das Gebäude erstreckt sich über zwei Etagen, mit einem Arkadenportikus im Obergeschoss und einem niedrigen Minarett, was ihm ein zartes, fast wohnhausartiges Aussehen verleiht, das sich harmonisch ins Straßenbild fügt. Sie ist ein Kulturdenkmal Albaniens und Teil des UNESCO-Welterbes Berat und Gjirokastra.
Die Moschee ist nicht immer geöffnet, doch allein ihre bemalte Fassade lohnt einen Halt bei einem Spaziergang durch Mangalem.








