Die heutige Kirche soll auf den Resten eines älteren Baus aus der Zeit des byzantinischen Kaisers Justinian I. stehen. Ihre größten Schätze stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert: Der Innenraum ist mit leuchtenden Fresken bedeckt, die um 1812 gemalt wurden, und der Altarraum wird von einer kunstvoll geschnitzten Ikonostase aus Walnussholz mit biblischen Szenen abgeschirmt.
Von außen ist sie ein langgestreckter Steinbau mit Bogenvorhalle in einem abgesenkten Hof, den man über Steinstufen erreicht. Im Inneren dominieren tiefe Blau- und Rottöne die Darstellungen von Heiligen, Propheten und der Gottesmutter, die sich über Wände, Säulen und Kuppel ziehen, während ein Christusbild aus der Mitte der Decke herabblickt.
Leusë erreichen Sie von Përmet zu Fuß in weniger als einer Stunde über die Dorfstraße oder mit einem Allradfahrzeug. Die Kirche ist meist verschlossen; fragen Sie daher im Ort oder in Ihrem Gästehaus nach dem Schlüssel. Der Blick zurück auf Përmet und das Tal lohnt den Aufstieg allemal.







