Orikos entwickelte sich ab etwa dem 6. Jahrhundert v. Chr. zu einer Stadt griechischer Prägung, war später im Besitz von Pyrrhos von Epirus und kam 228 v. Chr. unter römischen Schutz. Im römischen Bürgerkrieg war sie die erste Stadt, die Julius Caesar nach seiner Landung an dieser Küste einnahm, und er nutzte sie als wichtigen Flottenstützpunkt. Dank ihrer geschützten Lage wird die Bucht von der Antike bis heute militärisch zur See genutzt.
Das bekannteste Bauwerk ist eine gestufte Anlage, die lange als kleines Theater galt und heute als monumentaler Brunnen gedeutet wird, der zugleich als Zisterne für Regenwasser diente. Reste der Stadtmauer sind erhalten, und ein großer Teil der antiken Stadt liegt noch unter Wasser. Ganz in der Nähe lohnt auch die kleine byzantinische Marmiroi-Kirche einen Besuch.
Der Park liegt innerhalb des Marinestützpunkts Pashaliman; Besucher passieren daher einen militärischen Kontrollposten und werden meist gebeten, einen Reisepass oder Ausweis zu hinterlegen. Die Zugangsregelungen können sich ändern, informieren Sie sich also vor Ihrem Besuch. Nur wenige Touristen finden hierher, was einen ruhigen Spaziergang zwischen den Ruinen ermöglicht.








