Die Kirche ist dem heiligen Sava geweiht, dem ersten serbischen Erzbischof und Schutzpatron der Nation, und steht an dem Ort, an dem die Osmanen der Überlieferung nach Ende des 16. Jahrhunderts seine Reliquien verbrannten. Nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Istanbul wurde sie 1935 begonnen, doch der Bau wurde durch den Zweiten Weltkrieg und die folgenden Jahrzehnte unterbrochen. Das Äußere wurde erst 2004 fertiggestellt, die Arbeiten im Inneren 2020 abgeschlossen.
Im Inneren ist der gewaltige Raum mit Goldgrundmosaiken bedeckt, die der russische Künstler Nikolai Muchin entworfen hat. Der Höhepunkt ist das Mosaik der Hauptkuppel mit der Himmelfahrt Christi, das rund 1.230 Quadratmeter bedeckt. Unter dem Hauptgeschoss ist die reich geschmückte Krypta unbedingt sehenswert, und in den Glockentürmen hängt ein Glockenspiel. Da es sich um ein aktives Gotteshaus handelt, sollten Besucher sich angemessen kleiden und während der Gottesdienste ruhig sein.
Ob vom umliegenden Park aus oder unter seiner Kuppel – der Dom des heiligen Sava ist ein unvergesslicher Anblick in Belgrad.






