Die albanischen Ufer sind im Prespa-Nationalpark geschützt, der 1999 gegründet wurde und seither als Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung anerkannt und Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Ohrid-Prespa ist. Schilfgürtel, felsige Ufer und bewaldete Hänge bieten einer bemerkenswerten Tierwelt Lebensraum, darunter rund 270 Vogelarten, und Krauskopf- und Rosapelikane verbringen den Sommer an den Seen.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Insel Maligrad, eine kleine, von Höhlen durchzogene Felseninsel im Großen Prespasee. Unter einem Felsüberhang in ihren Klippen verbirgt sich die Höhlenkirche der heiligen Maria, 1369 vom Adligen Kesar Novak gestiftet, deren Fresken noch heute Mitglieder seiner Familie zeigen. Bootsfahrten zur Insel lassen sich im Seedorf Pustec organisieren, dessen Bevölkerung überwiegend ethnisch mazedonisch ist.
Mit stillen Dörfern, klarem Licht und Ausblicken über drei Länder ist Prespa ein friedlicher Winkel, wie geschaffen für einen gemächlichen Entdeckungstag.








