Das 1980 eröffnete Museum besitzt heute rund 8.000 Objekte, davon etwa 6.500 Ikonen, dazu Werke aus Holz, Stein, Metall und Textilien, die die Entwicklung der Ikonografie in Albanien nachzeichnen. 2016 wurde es in einem neuen, eigens errichteten Gebäude wiedereröffnet, das gemeinsam von der albanischen und der griechischen Regierung finanziert wurde.
Der Star der Sammlung ist Onufri, der Meister des 16. Jahrhunderts, der als bedeutendster Ikonen- und Wandmaler im frühen postbyzantinischen Albanien gilt. Das Museum besitzt die größte Sammlung seiner Ikonen, darunter „Die Auferweckung des Lazarus“. Außerdem finden Sie Werke anderer berühmter Maler wie David Selenica und der Brüder Zografi, deren farbenprächtige Ikonen einst Kirchen in der ganzen Region schmückten.
Die Dauerausstellung zeigt rund 400 Ikonen in einer Reihe stimmungsvoller Säle, darunter der Goldene Saal. Planen Sie mindestens eine Stunde ein, um alles auf sich wirken zu lassen.








