Eine ältere romanische Kathedrale an dieser Stelle wurde beim Erdbeben von 1667 zerstört. Eine Legende verbindet ihre Gründung mit Richard Löwenherz, der auf dem Rückweg von den Kreuzzügen in der Nähe einen Schiffbruch überlebt haben soll. Die heutige barocke Kirche wurde vom italienischen Architekten Andrea Buffalini entworfen und 1713 vollendet.
Das helle, weiße Innere ist relativ schlicht; über dem Hauptaltar hängt ein Polyptychon der Himmelfahrt Mariens, das Tizian und seiner Werkstatt zugeschrieben wird. Die Schatzkammer birgt eine große Sammlung von Reliquiaren, darunter jene des heiligen Blasius, des Schutzpatrons der Stadt.
Die Kathedrale liegt zwei Gehminuten vom Luža-Platz am östlichen Ende des Stradun entfernt und lässt sich leicht in einen Spaziergang einbauen, der auch den Rektorenpalast und den alten Hafen umfasst.








